Eine der interessantesten Sessions auf der „e-Inclusion“ war für mich “Investing: Social Networks, Social Enterprise” von 10:45 – 12:00 Uhr. Schade dass Mr. Lars HINRICHS (XING) seinen Flieger verpasste und nicht unter den Vortragenden war – wäre sicher spannend gewesen!

Mrs. Valerie FRISSEN (TNO Information and Communication Technology, ICT and Policy, Netherlands) lieferte zu “The Inclusive Power of Web 2.0” gute Beispiele, wie sich im Netz Communities bilden und sogar Einfluss auf die Politik ausüben können.

http://buurtlink.nl/ ist eine typische Community bei der man am Beginn seine Postleitzahl eingibt und so quasi Personen aus der Umgebung findet. Viel spannender fand ich das Projekt, wo sich aufgrund der Lärmbelästigung des Flughafens Bewohner von der Umgebung Schiphol zusammenschlossen, Messgeräte auf ihren Dächern befestigten und die Ergebnisse im Web publizierten und somit Druck auf die Politik ausübten. (Leider finde ich die URL nicht mehr  :sad: )

Mr. Sam CONNIF (Livity, United Kingdom) brachte zum Thema „Using Technology to Transform Young People’a Attitudes” interessante Inputs ein. In London wurde ein Büro eingerichtet, wo sich Jugendliche (vor allem aus schwierigen Verhältnissen) kreativ betätigen können. Sie entwickeln ganz nach ihren Vorstellungen Websites, arbeiten an einem Magazin oder produzieren Videos (http://www.dubplatedrama.tv ).

Aufgrund des Wachstums und positiven Entwicklung des Projekts werden nicht nur Arbeitsplätze für die Jugendlichen geschaffen sondern einige von ihnen soweit gebracht eine Universität besuchen zu können.

Ein paar Fakten zum Videoprojekt „Dublate Drama“:

  • 1.000.000 Downloads
  • 500.000 wöchentliche Zuseher
  • 20.000 wöchentliche Teilnehmer an Votings
  • 92% positives Feedback von Sponsoren

Nähere Informationen zu Livity gibt’s unter: http://www.livity.co.uk und zum Magzin Live: www.live-magazine.co.uk

Mr. Volker SCHÖRGHOFER (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, IT Division, Austria) präsentierte zum Thema „Social Security e-Services – From Austria to Europe“ Details über die eCard in Österreich, ihren Einsatz als Bürgerkarte und Entwicklung im europaweiten NETC@ARDS-Projekt.

Die Mitschrift der gesamten Session findet man auf: http://ec.europa.eu/information_society/events/cf/item-display.cfm?id=903